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Keine Revision nach Vergewaltigungsprozess

Der 22-Jährige Eric H. wurde im Mai vergangenen Jahres am Landgericht Dresden zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt.

© dpa (Symbolfoto)

Das Urteil gegen den sogenannten Vergewaltiger vom Albertplatz ist rechtskräftig. Der 22-Jährige wurde im Mai vergangenen Jahres am Landgericht Dresden zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt. Der Bundesgerichtshof hat Anfang diesen Monats die Revision der Verteidigung verworfen.

Die Beweisaufnahme hatte in dem sechsmonatigen Prozess vor der Jugendkammer ergeben, dass sich der Angeklagte Eric H. am 27. Februar 2016 gegen 9 Uhr an einer 24-jährigen Frau in einem Gebüsch am Albertplatz vergangen hat. Unmittelbar zuvor hat H. versucht, am Alaunplatz Kinder zu missbrauchen. Darüber hinaus hat er am 25. März 2016 versucht, eine 18-Jährige zu vergewaltigen. Bei letzterer Tat wurde H. gefasst. Über seine DNA konnte der Student dann auch für die Tat am Albertplatz verantwortlich gemacht werden.

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H. sitzt seit April 2016 in Haft. Er hatte lediglich eingeräumt, mit der 24-Jährigen intim gewesen zu sein – einvernehmlich. Seine Verteidigerin Ines Kilian hatte noch am Tag der Urteilsverkündung eine Revision angekündigt. Das Opfer habe ihren Mandanten aus Geltungsbedürfnis belastet. Die Kammer hatte dafür jedoch keinen Hinweis gefunden. (SZ/lex)