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Keine schnelle Lösung für Halbestadt-Straße

Die Sanierung ist größer als gedacht. Dafür müssen Bad Schandau und Königstein erst mal eine Vereinbarung treffen.

© SZ/Gunnar Klehm

Bad Schandau/ Königstein. Noch immer ist die Sanierung der Straße von Prossen nach Halbestadt nicht beschlossen. Statt den Planungsprozess zu beschleunigen, habe der Ortstermin im Dezember 2017 für neue Verzögerungen gesorgt. Wie Bad Schandaus Bürgermeister Thomas Kunack (WV Tourismus) im Stadtrat erklärte, sei dabei erst mal das wahre Ausmaß des Sanierungsaufwandes deutlich geworden. Es wird ein Millionen-Aufwand geschätzt. „Wir sollten uns da lieber noch etwas Zeit nehmen und dafür richtig bauen“, sagt Kunack. Deshalb sei auch die notwendige Vereinbarung zwischen Bad Schandau und der Stadt Königstein noch nicht geschlossen. Königstein müsse wohl mehr Geld aufbringen als bisher gedacht. Es gibt nur diese eine Zufahrt rechts der Elbe in den Königsteiner Ortsteil Halbestadt. Der größte Teil der zu sanierenden Straße liegt jedoch auf Bad Schandauer Gebiet. Letztere kann und will sich eine aufwendige Sanierung der Straße aber nicht leisten. Damit trotzdem Bewegung in die Sache kommt, hat Königstein angeboten, zwei Drittel der Baukosten zu übernehmen. „Was wir konnten, haben wir zugearbeitet. Jetzt liegt es an Königstein“, sagt Kunack. Königstein soll die Federführung bei der Baumaßnahme übernehmen. (SZ/gk)

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