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Keine Spenden für umstrittenen Verein

Der Outdoor-Ausstatter Globetrotter hat seine Zusammenarbeit mit dem Verein „Dresdner Bürger helfen Dresdner Obdachlosen und Bedürftigen“ beendet. Das Unternehmen sei grundsätzlich unpolitisch und stehe dabei für Toleranz und Achtung, teilten die Verantwortlichen im Internet mit.

Der Outdoor-Ausstatter Globetrotter hat seine Zusammenarbeit mit dem Verein „Dresdner Bürger helfen Dresdner Obdachlosen und Bedürftigen“ beendet. Das Unternehmen sei grundsätzlich unpolitisch und stehe dabei für Toleranz und Achtung, teilten die Verantwortlichen im Internet mit. „Wir haben uns in unserem Verhaltenskodex klar dazu verpflichtet, auf Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, kulturelle Vielfalt und den Schutz von Kinderrechten hinzuarbeiten.“ „Folgerichtig“ werde der Verein, dem die Firma 2017 eine einmalige Sachspende zukommen ließ, nicht weiter unterstützt.

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Ulrich Tukur, Chefdirigent Juri Gilbo und die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg mit ihrem unvergesslichen Beethoven-Programm.

Vereinschef Ingolf Knajder protestierte gegen diese Entscheidung. „Dresdner Bürger helfen Dresdner Obdachlosen und Bedürftigen“ sei „politisch absolut neutral“, die Entscheidung habe „sehr verwundert und verärgert“. Knajder verlangt eine Gegendarstellung und Entschuldigung und droht mit juristischen Schritten gegen Globetrotter. Der Verein wurde im Juli 2016 gegründet. Er beschränkt seine Hilfe laut Satzung auf „Dresdner Obdachlose und Sozialschwache“, nimmt also Flüchtlinge davon aus. Vereinschef Knajder gilt als Pegida-Anhänger und ist mit Hasskommentaren im Internet aufgefallen. (SZ/csp)