merken

Keine weiteren Meningokokken-Fälle

Im Fall des an Gehirnhautentzündung erkrankten Mädchens hat das Gesundheitsamt seit Freitag alle möglichen Kontaktpersonen ausfindig gemacht. So wurden neben den vier Familienmitgliedern noch 138Personen aus der Striesener Kita prophylaktisch mit Antibiotika behandelt.

Im Fall des an Gehirnhautentzündung erkrankten Mädchens hat das Gesundheitsamt seit Freitag alle möglichen Kontaktpersonen ausfindig gemacht. So wurden neben den vier Familienmitgliedern noch 138 Personen aus der Striesener Kita prophylaktisch mit Antibiotika behandelt. Somit soll verhindert werden, dass auch bei ihnen die Erkrankung ausbricht.

Arbeiten in Görlitz

Ob Arbeitsplatz, Ausbildung, Studium, Job für zwischendurch, Freiwilligendienst oder Ehrenamt: In Görlitz gibt es jede Menge gute Jobs!

Laut Gesundheitsamt sind bisher keine weiteren Fälle in dieser Personengruppe bekannt. Zum Zustand des Mädchens möchte das Amt aus Datenschutzgründen keine Auskunft geben. Auch noch unklar ist, an welchem Meningokokken-Typ es erkrankt ist. Denn in der Regel wird in Sachsen nur gegen Typ C geimpft. Die Ergebnisse dazu sollen aus dem Labor erst in zwei Wochen vorliegen. Die Frage bleibt, woher die schwere Krankheit so plötzlich aufgetaucht ist. Laut Gesundheitsamt handelt es sich immer um einen spontanen Ausbruch ohne konkret erklärbaren Grund. Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung tragen demnach den Keim, ohne zu erkranken. (SZ/jr)