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Dynamo

Dynamos größtes Talent erhält einen Preis

Zuletzt leitete er mit einem Fehler noch ein Gegentor ein, jetzt wurde Kevin Ehlers ausgezeichnet. Auch sein Trainer lobt ihn in den höchsten Tönen.

Am Samstag drei Punkte in Wiesbaden geholt, und jetzt eine Auszeichnung erhalten: Für Kevin Ehlers läuft es derzeit.
Am Samstag drei Punkte in Wiesbaden geholt, und jetzt eine Auszeichnung erhalten: Für Kevin Ehlers läuft es derzeit. © Lutz Hentschel

Dresden. Es war ein Aussetzer und ein Patzer mit Folgen. Am Samstag leitete Kevin Ehlers das Gegentor zum zwischenzeitlichen 1:1 beim SV Wehen Wiesbaden ein. Trotzdem wirkte er nach seinem "dicken Bock", wie es sein Trainer Markus Kauczinski formulierte, nicht nervös bei seinem Startelf-Comeback. Es ist eine der Stärken, die den 19-Jährigen auszeichnen. Und ausgezeichnet wurde der Innenverteidiger von Dynamo nun auch. Er gewann den Publikumspreis "Jugendsportler 2020" der Sportjugend Dresden.

Beim Online-Voting setzte sich der gebürtige Münchner mit 1.785 Stimmen gegen den  Orientierungsläufer und Jugendeuropameister Konstantin Kunckel (230 Stimmen) sowie Ringer und Landesvizemeister  Are Steinert (207) durch.

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Ehlers rückte in der vergangenen Saison in Dynamos Profikader auf und wurde in der laufenden Spielzeit zur Stammkraft. "Er ist ein zuverlässiger Junge und ein Riesentalent", lobte ihn Kauczinski nach dem 3:2-Sieg in Wiesbaden. Allerdings wurde er in den vergangenen Monaten ausgebremst. Beim Winter-Trainingslager in Spanien hatte ihn Chris Löwe  bei einem Zweikampf umgegrätscht, Ehlers erlitt einen Außenbandteilriss und eine Überdehnung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk, verpasste sieben Spiele und feierte vor einer Woche in Hannover sein Comeback. In Wiesbaden stand er nun erstmals wieder in der Startelf.

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"Es wird nicht sein letzter Fehler gewesen sein", meinte Kauczinski. "Er ist jung und lernt, was Druck ist. Er macht das gut und hat auch ein gutes Spiel gemacht. Da ziehe ich den Hut." Der Sohn von Hansa-Rostock-Urgestein Uwe Ehlers hat bei Dynamo noch einen Vertrag bis 2023, der laut eigener Aussage auch für die 3. Liga gilt. Ob er im Fall eines Abstiegs jedoch in Dresden bleiben würde, ist fraglich. Im Wintertrainingslager hatte er erklärt, sich darüber noch keine Gedanken gemacht zu haben. 

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