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KI in Fahrzeugen: Künftig immer wichtiger

Künstliche Intelligenz spielt eine immer wichtigere Rolle in der Autoindustrie.

In 20 bis 30 Jahren steuern nur noch wenige Menschen ihr Auto selbst.
In 20 bis 30 Jahren steuern nur noch wenige Menschen ihr Auto selbst. © Free-Photos / pixabay.com

Auf den ersten Blick fällt Beobachtern dabei natürlich sofort das autonome Fahren ein. Tatsächlich ist die KI hier auch am meisten gefordert. Doch welche Funktionen werden im Einzelnen übernommen und wo wird diese in Fahrzeugen noch überall eingesetzt? 

KI sorgt für absolute Flexibilität beim Wagenwechsel

Was die Wenigsten wissen: Auch beim Chiptuning kommt heute KI zum Einsatz. Hier sorgt sie dafür, dass die Tuningboxen sich in ein neues Fahrzeug mitnehmen lassen. Die künstliche Intelligenz passt sich dabei automatisch an die Rahmenbedingungen des neuen Wagens an und bietet auch dann wieder enorme Verbesserungen in Bezug auf die Leistung. Auch die Optimierung des Benzinverbrauchs wird durch die KI geregelt, da sich auf diesem Weg früher in höhere Gänge schalten lässt.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich die KI beim Chiptuning künftig noch viel intensiver nutzen lässt, um Leistung und Spritverbrauch weiter zu optimieren.

KI-Chiptuning als wichtiger Helfer

Chiptuning ist gerade unter Autoliebhabern eine beliebte Methode, um die Leistung des eigenen Fahrzeugs durch einen eher kleinen Eingriff signifikant zu steigern. So sorgt beispielsweise ein hochwertiges Chiptuning von Maxchip für Leistungssteigerungen von ca. 30% und bietet darüber hinaus eine komfortable App-Steuerung. Zusätzlich lässt sich auf diesem Weg auch noch eine Spritersparnis von bis zu 15% erreichen.

Autonomes Fahren funktioniert ohne KI nicht

Das autonome Fahren ist ein lang gehegter Traum, der jedoch Schritt für Schritt immer mehr zur Wirklichkeit wird. Dies liegt an der Tatsache, dass auch hier hochwertige KI-Technologie zum Einsatz kommt. Dabei werden heute 5 Stufen unterschieden:

  • Stufe 1 - assistiertes Fahren: Die Assistenzsysteme erhöhen Sicherheit und Komfort beim Fahren.
  • Stufe 2 – teilautomatisiertes Fahren: Die Systeme bremsen selbstständig und können bei Bedarf auch die Spur halten. Der Mensch ist jedoch weiterhin voll verantwortlich.
  • Stufe 3 – hochautomatisiertes Fahren: Die Systeme können bereits verschiedene Situationen auch über längere Strecken meistern. Der Fahrer steht jedoch in der Verantwortung, jederzeit binnen Sekunden eingreifen zu können.
  • Stufe 4 – vollautomatisiertes Fahren: Nahezu alle Situationen werden vom System übernommen. Trotzdem bedarf es eines fahrtüchtigen Fahrers, der im Notfall eingreifen können muss.
  • Stufe 5 – autonomes Fahren: Die Systeme sind so ausgereift, dass es keines menschlichen Fahrers mehr bedarf.

Während fast jeder Fahrer heute schon Systeme der Stufe 1 kennt, zeichnet sich ab, dass auch weiter automatisierte Fahrzeuge künftig unsere Straßen nutzen. Viele Autohersteller forschen in diese Richtung und in den USA hat die Google-Tochter Waymo Ende 2018 einen Roboteraxi-Dienst in Phoenix, Arizona ins Leben gerufen.

KI ist die Zukunft des Autos

Für die Branche steht heute außer Zweifel, dass KI die Zukunft des Autobaus mit sich bringt. Auch wenn heute noch viele Menschen skeptisch auf selbstfahrende Fahrzeuge blicken, die selbst fahren, könnte dies in 20-30 Jahren tatsächlich zur Normalität werden. Bis dahin dürften viele Assistenzsysteme zudem das Autofahren weiter vereinfachen.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin M. Vogt.