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Kinder fertigen Tiermasken mit viel Fantasie

Alte Zeitungen, Klebeband und Farbe sind die wichtigsten Hilfsmittelan der Bastelstraße.

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Die siebenjährige Emma Menz aus Heidenau hat noch einmal aufmerksam das Elefantengehege im Zoo beobachtet. Danach zog sie ihre Eltern an die Bastelstraße jenseits der Musikbühne. Hier wurden beim SZ-Familienfest vor allem Tierbilder hergestellt. Emma hatte ihr Vorbild frisch in Erinnerung: Sie fertigte eine Elefantenmaske.

Da konnte man vor allem sehen, wozu alte Zeitungen gut sein können. Sie waren das wichtigste Material für die Masken. Natürlich musste auch Farbe her. Den meisten kleinen Künstlern war auch ein bisschen Assistenz der Eltern oder Standbegleiter willkommen. Sie zeigten vor allem den Trick, wie die Größe der Maske am Anfang mit einem Klebeband auf den Umfang des Kopfes festgelegt werden kann. „Am schwierigsten ist der Rüssel“, sagte Emma bei der Arbeit. Eine knappe Stunde lang beschäftigten sich die Kleine und ihr vierjähriger Bruder Louis mit der Bastelei. Er hatte sich einen Bären zum Vorbild seiner Produktion genommen.

Auf dem Programm der Bastelstraße standen auch fantastische Vögel. Der Körper besteht aus einer Styroporkugel – aber nicht nackt, sondern mit Zeitungsfetzen umhüllt. Bunte Federn und farbige Stoffstücken werden zu Gefieder, Flügeln, Augen und Schnabel.

„Hier im Zoo ist die Bastelstraße mit dem Schminktisch entspannt wie bei keinem anderen Fest“, sagt Claudia Blaurock. Sie macht das seit zehn Jahren mit und führt jetzt die 16-köpfige Truppe an, die sich um die Kinder kümmert. „Wir haben hier schon richtige Stammkunden, die immer wieder kommen“, berichtet sie. Das liege offenbar an der guten Mischung von Zoobesuch und Beschäftigung. (SZ/öse)