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Kinder können kommen

Die neue Fluchttreppe für den Hort in der Großröhrsdorfer Kulturfabrik steht. Für die Stahlkonstruktion investierte die Stadt viel Geld.

© Reiner Hanke

Von Reiner Hanke

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Großröhrsdorf. Mächtig gewaltig ist die neue Fluchttreppe an der Kulturfabrik in Großröhrsdorf. Der Bau ist jetzt fast fertig. Die Treppe führt im Innenhof neben dem früheren Jugendtreff zu den Horträumen im zweiten Obergeschoss des Gebäudes. In der zweiten Woche der Winterferien soll der Hort wieder einziehen können, heißt es aus der Stadtverwaltung. Dann werde sich die Platzsituation in der Praßergrundschule wieder entspannen. Der Hort dort platzt aus allen Nähten. Zwei dritte und zwei vierte Klassen verbringen also bald wieder die Hortstunden im ehemaligen Fabrikgebäude.

Damit die Räume nicht komplett gesperrt werden mussten, griff die Stadt Großröhrsdorf tief in die Tasche. Die alte Rettungstreppe stammte aus den 1990er-Jahren und entsprach nach Informationen der Stadt nicht mehr den Standards der heutigen Zeit. Zumal zum damaligen Zeitpunkt noch nicht mit einem Hort und so einer großen Anzahl von Kindern in den Räumen im Obergeschoss der Fabrik gerechnet wurde. Von 60 ist die Zahl inzwischen auf 90 gestiegen. Dafür sei die alte Treppe nicht ausgelegt gewesen.

Die Rettungstreppe ist aber zwingender Bestandteil des Brandschutzkonzeptes und musste gebaut werden. Alternative wäre nur die Sperrung der Räume gewesen. Aber sie werden dringend gebraucht. Die Risiken für die Gesundheit der Kinder wären nicht zu verantworten, hieß es beim Beschluss im Stadtrat zum Treppenneubau. Mit etwa 100 000 Euro hatte die Stadt im Vorjahr für die Treppe geplant. Reparaturen waren wohl auch noch am Gebäude selbst nötig. Bürgermeisterin Kerstin Ternes schätzte ein: Das Ganze werde wohl keinen Schönheitspreis bekommen, sei aber nötig.“