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Leben und Stil

Kinder sehen schlechter

Jedes fünfte Schulkind trägt eine Brille. Dagegen gibt es ein einfaches Rezept.

Was sieht man auf dem Bild? © BVA

In Deutschland sind etwa 15 Prozent aller Grundschulkinder kurzsichtig, jedes fünfte trägt eine Brille. Kurzsichtigkeit ist weltweit auf dem Vormarsch. Laut Kuratorium „Gutes Sehen“ wird die Kurzsichtigkeit mit der Digitalisierung weiter ansteigen. Bis 2050 könnte jeder Zweite betroffen sein.

Kinder sollten sich täglich mindestens zwei Stunden bei Tageslicht im Freien aufhalten. „Dann sinkt das Risiko, dass sie kurzsichtig werden, um die Hälfte“, sagt Prof. Dr. Bernd Bertram, Vorsitzender des Berufsverbands der Augenärzte. Naharbeit, wie mit Smartphone und Tablet, fördert dagegen die Kurzsichtigkeit. Augenärzte sehen es deshalb mit Sorge, wenn schon Kleinkinder damit umgehen. Je jünger ein Kind ist, desto kürzer sollte die Zeit sein, die es mit Naharbeit verbringt.

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Doch warum wird das Auge kurzsichtig? Das „normale“ Auge ist etwa 24 mm lang. Ein längerer Augapfel ist kurzsichtig. Schon ein Millimeter mehr macht einen Sehfehler von 2,7 Dioptrien aus. Tageslicht hemmt das Wachstum des Augapfels. Augenärzte könne mit verschiedenen Maßnahmen das Augenwachstum bremsen, so dass der Sehfehler möglichst klein bleibt. Dafür stehen Augentropfen, die niedrig dosiertes Atropin enthalten, und spezielle Kontaktlinsen zur Verfügung. (rnw)