merken

Kinder setzen die Scheren an

In der Ferienwerkstatt innerhalb der Kamenzer Lessing Akzente 2018 ging es künstlerisch zur Sache.

© Matthias Schumann

Kamenz. Das 18. Jahrhundert: Eine Zeit ohne Selfie, ohne Foto und ohne Video. Wie konnte das funktionieren? Die Menschen jener Zeit fanden andere Möglichkeiten, für ihre Mitmenschen im Gedächtnis zu bleiben. Beispielsweise verschenkten sie Silhouetten-Schnitte von sich selbst. Eine wunderbare Erinnerung an gemeinsame Stunden in Familie und Freundeskreis. Eine wahre Begeisterung erfasst zu Lessings Zeiten weite Kreise der Bevölkerung für diese Kunstform. Wie funktionierte so etwas? Darauf gab die diesjährige Ferienwerkstatt innerhalb der Lessing Akzente 2018 mit der Künstlerin Christiane Latendorf aus Dresden und Elke Handrick vom Lessing-Museum Antwort. In diesem Workshop im Röhrmeisterhaus gleich neben dem Lessingmuseum Kamenz hatten die Ferienkinder die Möglichkeit, die Technik anhand von Fabeltieren auszuprobieren. Unter Anleitung entstanden aus schwarzen, weißen und farbigen Papieren ihre Lieblingstiere. Oder Tiere aus Lessingfabeln, die man vorher natürlich zu Hören bekam. Gerahmt war es dann ein schönes Erinnerungsstück oder ein Geschenk, das man nach Hause mitnehmen durfte. Außerdem besuchten die jungen Teilnehmerinnen in ihrem Tageskurs auch das Kamenzer Sakralmuseum am Schulplatz. (if)

Anzeige
Ein Actionabenteuer als Geschenk

Wer auf der Suche nach dem passenden Geschenk für seinen Liebsten ist, der ist hier genau richtig!