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Kinder sind Anreiz fürs Bewegen

Heute stellt sich der Cartoonist Kümmel den Fragen der SZ im Vorfeld der Ehrung der Sportler des Jahres 2017

© André Schulze

Region. Kümmel (39) stammt aus Niesky, lebt in Kodersdorf und ist selbstständig als Cartoonist und Geschichtenzeichner. Beruflich hat er seinen Sitz und sein Herz in Niesky. Heute stellt er sich den Fragen der SZ im Vorfeld der Ehrung der Sportler des Jahres 2017

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Wen sehen Sie als Favoriten?

Ich bin natürlich vorbelastet. Ich bin Akrobat und beim LSV Niesky, das wissen alle. Das sind meine Vereine, da bin ich groß geworden. Außerdem kann ich nicht einschätzen, was zum Beispiel die Teilnehmer aus Weißwasser sportlich geleistet haben.

Treiben Sie auch Sport – und welchen?

Ich bin Sportler. Aber zurzeit nur Denksportler. Momentan stehen Familie und Beruf ganz oben auf der Liste und Sport fällt leider hinten runter. Die Kinder sind natürlich noch ein Anreiz, sich zu bewegen. Ansonsten bin ich Leichtathlet, Akrobat und Hobbyfußballer.

Was halten Sie von der Umfrage?

Es ist eine tolle Umfrage, aber eigentlich keine richtige Umfrage, sondern eine Wahl, bei der es um Sympathie geht und wer die meisten Fans hat. Ich als Sportler sehe nicht nur Medaillen oder Pokale als Sinnbild für Erfolg. Randsportarten kommen leider nicht so oft in den Genuss, weil sie nicht im Fokus stehen. Ich wünsche mir, dass das mehr berücksichtigt wird.

Werden Sie Gast der Sportlergala sein?

Ich bin leider schon woanders gebucht und beruflich mit meinem Zeichenstift unterwegs. (as)

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