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Bautzen

Kinderarzt-Petition im Bundestag

Deutschlandweit wird dafür geworben, die medizinische Versorgung von Kindern zu verbessern. Auch Bautzener machen bei der Aktion mit.

Auch der Chefarzt der Bautzener Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Ulf Winkler hat dafür geworben, die Petition zu unterzeichnen.
Auch der Chefarzt der Bautzener Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Ulf Winkler hat dafür geworben, die Petition zu unterzeichnen. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Der Petitionsausschuss des Bundestags muss sich mit einer Petition beschäftigen, für die auch Kinderärzte in Bautzen geworben haben. Sie fordern, die medizinische Versorgung von Kindern zu verbessern – und erklären, dass diese derzeit benachteiligt werden (SZ berichtete). Unter anderem hatte Dr. med. Ulf Winkler, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Bautzener Krankenhaus, dafür geworben, die Petition zu unterzeichnen.

Etwa 42.700 Menschen haben offline die Liste unterschrieben, knapp 17.500 unterzeichneten sie im Netz. Damit der Petitionsausschuss sich damit beschäftigt, sind 50.000 Unterschriften notwendig. Diese Zahl ist erreicht worden. „Der Petitionsausschuss kann die Petenten dann öffentlich anhören“, erklärt eine Bundestags-Sprecherin, „im Regelfall wird das auch getan.“ In welchem zeitlichen Rahmen das passiert, sei sehr unterschiedlich, so die Sprecherin. Etwa viermal im Jahr führt der Petitionsausschuss öffentliche Sitzungen durch, jeweils drei Petitionen werden dann etwa angehört. Bei der Auswahl der Petitionen spielen die Zahl der Unterstützer und die Aktualität eine Rolle. (SZ/the)

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