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Familie

Kindergartenbeginn:D aran müssen Eltern denken

Der erste Tag im Kindergarten ist sowohl für das Kind als auch für die Eltern ein großes Ereignis. 

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Während für das Kleine ein neuer, spannender Lebensabschnitt beginnt, müssen die Erwachsenen langsam lernen loszulassen und ihrem Sprössling das erste Stück Selbstständigkeit überlassen. Mama und Papa sind vor dem ersten Kindergarten-Besuch meist aufgeregter als die Kinder selbst, denn als Elternteil macht man sich viele Sorgen, etwas Wichtiges zu vergessen. Viele Kindergärten geben den Erwachsenen daher im Voraus Checklisten mit, wenn nicht, sind diese aber auch online erhältlich. Die wichtigsten Punkte für einen reibungslosen Start sind hier aufgelistet:

• Das Kind psychisch vorbereiten:

Um die Kleinen emotional auf ihren neuen Alltag im Kindergarten vorzubereiten, sollten Eltern viel darüber sprechen. Fragen, die es beispielsweise zu beantworten gilt, sind: Warum geht man in den Kindergarten? Was macht man dort? Gibt es dort viele andere Kinder? Mithilfe von anschaulichen Bilderbüchern, die sich um dieses Thema drehen, fällt dies oft leichter. So wissen die Racker besser, auf was sie sich in Zukunft einstellen dürfen. Im Hinterkopf behalten sollte man außerdem, dass ein Kind nicht jeden Tag Lust auf den Kindergarten haben wird. Das heißt aber in der Regel nicht, dass es ihm dort nicht gefällt. Es ist aber eben nicht jeder Tag für die Kleinen gleich und manchmal wollen sie lieber zuhause bleiben. Hier sollte man gelassen bleiben und dem Kind noch einmal erklären, wie schön es im Kindergarten ist.

Wenn der allererste Tag dann gekommen ist, sollten Eltern ihre eigenen Emotionen im Zaum halten. Denn für die Erwachsenen ist der Kindergartenbeginn auch nicht immer einfach – schließlich merkt man an diesem Tag, dass die Kleinen langsam groß und selbstständig(er) werden. Natürlich ist das leichter gesagt, als getan! Jedoch reagieren die Kleinen ruhiger, wenn Mama oder Papa sie gefasst in den Kindergarten bringen. Dann ist dies etwas Normales für sie. Eine andere Möglichkeit ist die phasenweise Eingewöhnung in die neue Situation nach dem Berliner Modell. Dadurch fällt es schüchternen Kindern oft deutlich leichter, sich in die Gruppe einzufinden.

• Für Wechselkleidung sorgen:

Man muss kein Experte sein, um zu wissen: Kinder-Kleidung bleibt oft nicht lange sauber. Ob nass, verkleckert oder mit Matsch bespritzt, beim Spielen und Toben passiert das in Windeseile. Deshalb sollte man Wechselkleidung besorgen und immer mindestens ein komplettes Ersatz-Outfit im Kindergarten bereit legen. Wichtig sind hierbei bequeme Kleidungsstücke. Je nach Witterung eignen sich am besten Leggings, Stoffhosen oder flexible Jeans mit weichen T-Shirts oder Langarmoberteilen. Erhältlich sind diese in spezialisierten Onlineshops mit einer großen Auswahl an Kleidung, die das Kind nicht einengen und die es gerne trägt, wie zum Beispiel hier. Wenn die Kinder draußen spielen, kann es ach sein, dass der Kindergarten spezielle Kleidung für bestimmte Wetterverhältnisse vorschreibt:

- Bei Schnee: warmer Schneeanzug, Mütze und Handschuhe

- Bei Regen: wasserabweisende Regenhose und -jacke, Gummistiefelchen mit weicher Sohle

- Bei sommerlichen Temperaturen: Badekleidung, Hut oder Schildmütze, Handtuch oder Badeponcho zum Abtrocknen

Falls es sich um einen Waldkindergarten handelt, sollten Eltern außerdem in warme Outdoor-Kleidung und in Stiefel mit robuster Sohle und Profil investieren.

• An Hausschuhe für den Kindergarten denken:

In vielen Kindergärten sind Hausschuhe oder ähnliches ein Muss. Stoppersocken oder weiche Lauflernschuhe sind Alternativen zum klassischen festen Hausschuh und die kleinen Füße bleiben trotzdem warm. Eltern sollten hier auf ihr Kind hören, was ihm am bequemsten erscheint.

• Tasche oder Rucksack für Essen und Getränke besorgen:

Eine kleine Kindertasche, in die Brotdose, Trinkflasche und eventuell ein Kuscheltier oder ähnliches passt, ist optimal für den Kindergarten-Besuch. So lernen die Kleinen schnell, die eigenen Sachen selbst zu tragen und mit einem selbstausgesuchten ergonomischen Rucksack macht das Ganze auch noch Spaß und Laune. Bei Brotdose und Trinkflasche sollten Eltern auf PVC- und BPA-freie Produkte achten. Varianten aus Edelstahl sind nicht nur langlebiger, sondern auch umweltfreundlicher und nicht gesundheitsschädlich.

Grundsätzlich sollte man bei der Kleidung und sonstigen Ausstattung für den Kindergarten auf Qualität achten, denn diese Dinge sind für den täglichen Gebrauch wichtig. Kinder-Kleidung kann außerdem oft ein bisschen größer gekauft werden, damit sie länger passt. Ein wertvoller Tipp, um Verwechslungen zu vermeiden: Man sollte die Kleidungsstücke des eigenen Kindes durch ein Namenszeichen oder -schild markieren, so geht auch beim Umziehen nichts verloren.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin Kögling.