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Kindersegen im Dreierpack

Im Neustädter Krankenhaus sind Drillinge auf die Welt gekommen. Das gab es zuletzt vor drei Jahren.

© Sven Ellger

Von Kathrin Kupka-Hahn

Johannes, Kornelius und Elina geht es gut. Trotzdem sie siebeneinhalb Wochen zu früh auf die Welt kamen. Aber das ist bei Drillingsgeburten normal, erklären die Ärzte. Kurz nach der Entbindung am 1. Mai haben die Kleinen, die 47, 45 und 44 Zentimeter groß waren, noch Unterstützung beim Atmen gebraucht. Inzwischen erledigen die beiden Jungen das ganz selbstständig. Nur Elina, mit rund 1 700 Gramm Geburtsgewicht die Kleinste und Jüngste der Drillinge, liegt noch immer im Brutkasten. Dafür ist sie aber hellwach und ziemlich aktiv, während ihre Brüder ganz entspannt schlafen. Sie wird sich schon durchboxen, sind sich nicht nur die Ärzte im Neustädter Krankenhaus sicher – auch ihre Eltern Klara und Marcel Koltermann aus Kalkreuth bei Großenhain.

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Es war die erste Schwangerschaft für die 29-jährige Marketing- und Kommunikationswissenschaftlerin. Anfangs war der Schock groß, als sie erfuhr, dass sie Drillinge erwartet. „Doch mit der Zeit haben wir uns daran gewöhnt und alles vorbereitet“, erzählt sie. „Wir waren auf sämtlichen Kindersachen-Flohmärkten der Region VIP-Käufer“, fügt ihr Mann hinzu, der selbstständig berufstätig ist. Umso erleichterter ist der 36-Jährige, dass es seiner Frau und den Drillingen gutgeht und die Kinder beste Prognosen für ihre Entwicklung haben.

Bereits ab der 30. Schwangerschaftwoche Mitte April musste Klara Koltermann im Krankenhaus Neustadt bleiben. Die werdende Mutter hat das nicht gestört. „Wir wollten sichergehen, dass die Geburt bestmöglich verläuft“, sagt sie. Denn eigentlich ist eine Drillingsschwangerschaft eine Katastrophe, sagt Chefarzt Udo Nitschke. Der menschliche Körper sei nicht darauf ausgelegt. Doch dank der modernen medizinischen Betreuung auf der Kinderintensivstation entwickelten sich die Kleinen nach der Geburt prächtig. Wann genau sie nach Hause umziehen dürfen, steht noch nicht fest. „Sie müssen erst noch das Trinken lernen“, erklärt der Chefarzt.