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Kamenz

„King Abode“ vor Gericht

Gegen den Intensivstraftäter "King Abode" wird in Bautzen verhandelt. Ihm droht eine Haftstrafe.

Der Fall wird am Amtsgericht Bautzen verhandelt.
Der Fall wird am Amtsgericht Bautzen verhandelt. © SZ/Uwe Soeder

Kamenz/Bautzen. Der Libyer Mohamed Y. (22), bekannt als „King Abode“, muss sich erneut vor dem Amtsgericht Bautzen verantworten. Vorgeworfen werden ihm Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Hausfriedensbruch. Bei einer Verurteilung drohen ihm mehr als ein Jahr Gefängnis. Die Verhandlung beginnt am 22. August. Der Libyer kam vor fast vier Jahren nach Deutschland und beantragte Asyl. Er begründete das damit, dass seine dem früheren Diktator Ghaddafi nahestehe Familie von islamistischen Milizen verfolgt werde. Sein Vater und zwei Brüder seien getötet worden. Er behauptet, dass er selbst zweimal angeschossen wurde.

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In Deutschland hält Mohamed Y. seit Längerem Polizei und Justiz auf Trab. Erstmals fiel er bei den Tumulten im September 2016 auf dem Bautzener Kornmarkt auf. Gegen ihn wurden mehrfach Geldstrafen verhängt und zuletzt eine achtmonatige Freiheitsstrafe. Mohamed Y. ist offiziell im Asylheim in Kamenz gemeldet. (SZ)