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Pirna

Kino soll alten Schriftzug zurückbekommen

An der Fassade des Königsteiner Lichtspielhauses prangten einst Buchstaben. Es fehlen jedoch Fotos davon.

Noch fehlt er – der Schriftzug „Königsteiner Lichtspiele“, der einst über dem Eingang prangte. © Daniel Schäfer

Das Kino in Königstein soll im Zusammenhang mit der Sanierung ein kleines aber wichtiges Detail zurückbekommen. Es geht um den Schriftzug, den einst die Fassade des Lichtspielhauses schmückte. „Königsteiner Lichtspiele“ war in großen Lettern über dem Eingang zu lesen. Der Schriftzug soll wieder an seinen alten Platz zurückkehren. Dafür will der Verein Königsteiner Lichtspiele sorgen. Die Mitglieder wissen, dass es den Schriftzug einmal gab. Was fehlt sind jedoch Fotos, auf denen die originalen Buchstaben gut zu erkennen sind. Es existiert nur eine Aufnahme, auf der man die Schatten sieht, das heißt ein leichter, verblaster Abdruck auf der Fassade. Auch von den Buchstaben selbst ist nur ein einziger übrig geblieben, das „L“.

Um den Schriftzug nachbauen zu können, hoffen die Vereinsmitglieder nun auf Hilfe von den Königsteinern. Sie haben einen Aufruf gestartet und suchen Bilder und Dokumente, auf denen der historische Schriftzug abgebildet ist. Anhand der Bilder soll nachempfunden werden, wie die Buchstaben und der komplette Schriftzug aussahen.

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Das Königsteiner Kino an der Goethestraße wird seit April saniert. Das Gebäude soll später nicht nur ein Kino sein, sondern ein Begegnungszentrum werden. Es sollen mehrere Räume entstehen, die von Königsteinern und Touristen genutzt werden. Angedacht ist beispielsweise ein Schülercafé unter dem Dach oder ein Mutter-Kind-Treff. Auch ein Probenraum sei möglich. Etwa vier Jahre sind für die Sanierung veranschlagt. Der Verein rechnet mit Gesamtkosten von rund 1,15 Millionen Euro. Die Summe wird auf zwei Bauabschnitte verteilt. Im ersten Teil steht die Sanierung des Saals und des Eingangsbereichs im Vordergrund. Knapp 690.000 Euro sollen in diesen ersten Bauabschnitt investiert werden.

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