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Görlitz

Kino bangt um seine Existenz

Das Görlitzer schloss sich einer Initiative familiengeführter Unternehmen an. Sie wandten sich an die Bundesregierung.

Ist das die Zukunft? Autokino in Görlitz
Ist das die Zukunft? Autokino in Görlitz © PR

Die familiengeführten Kinos bangen um ihre Existenz. In einem offenen Brief haben sie sich jetzt an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, gewandt. Sie seien in großer wirtschaftlicher Sorge um ihre Zukunft, heißt es in dem Schreiben. Die Unternehmen, die zum Teil in mehreren Generationen aufgebaut worden seinen und mit über die Hälfte der Leinwände „Kinokultur und Unterhaltung anbieten“, sehen demnach ihr Lebenswerk bedroht.

Das Görlitzer Kino gehört zu der Filmpalast Gruppe. Es gehört zu Kieft & Kieft Sachsen und hatte sich nach dem Lockdown wieder auf Zuschauer eingestellt. Ohne staatliche Finanzhilfe werde es künftig in Deutschland bald keine Besucher, keine Filme und keine Kinos mehr geben. Der Brief an die Staatsministerin wurde von Vertretern von 68 Unternehmen unterzeichnet. (SZ)

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