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Kita-Streiks mit Autokorso und Kundgebung

Zwickau - Die Streiks in kommunalen Kindertagesstätten und Horten sind am Mittwoch in Zwickau fortgesetzt worden. Allerdings machten nicht - wie von der Gewerkschaft erhofft - alle Einrichtungen mit....

Zwickau - Die Streiks in kommunalen Kindertagesstätten und Horten sind am Mittwoch in Zwickau fortgesetzt worden. Allerdings machten nicht - wie von der Gewerkschaft erhofft - alle Einrichtungen mit. Vier der insgesamt 18 Kitas beteiligten sich nicht an den Protesten, teilte die Bezirksgeschäftsführerin von ver.di, Kerstin Eger, mit. Zunächst seien die Erzieherinnen in einem Autokorso durch die Stadt gefahren, im Anschluss fand eine Kundgebung auf dem Georgenplatz mit etwas 80 Teilnehmern statt.

Mit der Aktion wollen die Betroffenen in den laufenden Tarifverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Kita- Streiks gingen weiter, obwohl ver.di und die Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände am Dienstag erste Annäherungen in den Tarifverhandlungen erzielt haben, erklärte ver.di. So hätten sich die Arbeitgeber in der Frage der betrieblichen Gesundheitsförderung auf die Gewerkschaft zubewegt. Das Angebot sei aber noch nicht ausreichend, erklärte die ver.di-Tarifkoordinatorin für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Manuela Schmidt. „Nach der monatelangen Verweigerung der Arbeitgeber gehen wir davon aus, dass sie sich ohne Streiks nicht bewegen werden.“

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Die Eltern seien informiert und gebeten worden, ihre Kinder nicht in die Kitas zu bringen, sagte Eger. „Wir haben ein sehr großes Verständnis bei den Eltern gespürt.“ Wenn es überhaupt keine Alternative zur Betreuung gebe, könnten die Eltern Notdienste in Anspruch nehmen. Bundesweit kämpfen rund 220000 Erzieher seit vier Wochen für geregelten Gesundheitsschutz und eine neue tarifliche Eingruppierung. (dpa)