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Klage nach Eislaufsturz erfolglos

Eine Frau war 2010 gestürzt und wurde im Ebersbacher Krankenhaus behandelt. Anschließend klagte sie auf Schadenersatz.

© Jens Trenkler

Löbau. In einer Verhandlung vor der Zivilkammer des Görlitzer Landgerichts ging es jetzt um die Schadenersatzforderung einer Frau gegenüber einer medizinischen Einrichtung. Eine Frau aus dem Raum Löbau war Ende Januar 2010 beim Schlittschuhlaufen gestürzt. Als sie sich mit der rechten Hand abstützte, zog sie sich einen Bruch oberhalb des Handgelenks zu. Die Verletzung wurde im Ebersbacher Krankenhaus behandelt.

Zu diesem Zeitpunkt wurde eine doppelte Bänderverletzung nicht erkannt. Außerdem ging die Frau in ihrer Klage davon aus, dass die Fraktur nicht nach ärztlichen Standards behandelt wurde.

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Die Zivilkammer des Görlitzer Landgerichts hatte jetzt die Aufgabe, darüber zu entscheiden, ob der Klägerin Schadenersatz nach den Regeln des Arzthaftungsrechts zusteht. Damit eine Entscheidung in Arzthaftungssachen gefällt werden kann, befragt das Gericht in solchen Verhandlungen medizinische Sachverständige.

Im Verfahren gegen die Klinikum Oberlausitzer Bergland gGmbH stellte der zuständige und unabhängige Gutachter klar, dass im vorliegenden Fall kein Befund- oder Behandlungsfehler vorliegt und die Behandlung nach den Regeln der ärztlichen Kunst erfolgte. Das Gericht wies die Klage ab. (SZ)