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„Klang der Berge“ auch 2018 unüberhörbar

Der Sächsische Bergsteigerchor „Kurt Schlosser“ gibt in diesem Jahr nahezu 25 Konzerte.

© PR

Von Peter Salzmann

Sächsische Schweiz. Mit einem Auftritt in der Stadtkirche im thüringischen Schmalkalden eröffnete der Sächsische Bergsteigerchor „Kurt Schlosser“ Dresden seine Saison 2018. Im 91. Jahr seines Bestehens sind nahezu 25 Konzerte in 13 Städten und Gemeinden vorgesehen. Allein in seiner Bergheimat Elbsandsteingebirge wird der von Axel Langmann und Christian Garbosnik dirigierte Klangkörper siebenmal zu hören sein.

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Erstmals veranstaltet der Chor im Bündnis mit dem Ortschaftsrat Bad Schandau-Ostrau die Sommersonnenwende. Am Sonnabend, dem 23. Juni, erklingen ab 19.30 Uhr am Feuer auf dem Sportplatz Ostrau die Lieder der Berge, um traditionsgemäß den Beginn der Kletterzeit in den Hochgebirgen aller Welt zu feiern. Ebenfalls zum ersten Male wird der Bergsteigerchor Dresden auf der Waldbühne im böhmischen Srbska Kamenice zu hören sein. Das Freilichtkonzert am 14. Juli ist im Terminkalender der Region Elbe/Labe fest verankert. Das Original-Bergsingen und die Wintersonnenwende in Kleinhennersdorf, Auftritte auf der Felsenbühne Rathen, an der Mittelndorfer Mühle und zum Stadtfest Dippoldiswalde komplettieren die diesjährigen Konzerte im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Mit einem dreitägigen Chorlager im vogtländischen Klingenthal will sich der Sächsische Bergsteigerchor „Kurt Schlosser“ auf seine traditionellen Jahreskonzerte im Festsaal des Kulturpalastes Dresden vorbereiten. Unter dem Motto „Klang der Berge“ werden auch vier neue Titel das Repertoire bereichern. Darunter „Wir Kameraden der Berge“, eine mitreißende Melodie aus dem Film „Der Sohn der weißen Berge“, der anno 1930 mit Luis Tränker in der Hauptrolle auch unter dem Namen „Das Geheimnis von Zermatt“ über die Leinwand flimmerte.

Nachdem Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke im März 2018 auf Initiative des Dresdner Bergsteigerchores am Haus Marktgasse 2 eine Sandstein-Tafel im Gedenken an den Kapellmeister, Chorleiter und Pianisten Karl Heinz Hanicke enthüllt hat, wird derzeit an einer Text-Bild-Pulttafel gearbeitet, die in unmittelbarer Nähe des letzten Pirnaer Wohnhauses Hanickes ihren Platz finden soll. Der Künstler stand als Erster Kapellmeister bei 6 000 Aufführungen an der Staatsoperette Dresden am Pult. Er hat einen Ehrenplatz im „Guinness-Buch der Rekorde“, weil er 446-mal in Folge das Weltmusical „My Fair Lady“ in der Elbmetropole zum Erfolg geführt hat. Karl Heinz Hanicke stand an der Seite von Chordirektor Werner Matschke von 1978 bis 2003 auch in Diensten des Sächsischen Bergsteigerchores „Kurt Schlosser“ Dresden.