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Gesundheit

Spaziergänge mit Alzheimer-Patienten

Menschen mit Alzheimer tun sich mit Ungewohntem schwer. Das gilt umso mehr in Zeiten von Corona. Worauf Angehörige jetzt achten können.

Spaziergänge mit Alzheimer-Patienten erfordern eine klare Struktur und sollten immer zu einer fester Zeit stattfinden.
Spaziergänge mit Alzheimer-Patienten erfordern eine klare Struktur und sollten immer zu einer fester Zeit stattfinden. © Pixabay.com/Susanne Pälmer (Symbolfoto)

So einfach wie möglich erklären

Die gesamte Situation mit allem, worauf zu achten ist, sollte so einfach wie möglich erklärt werden. "Man wird es häufiger erklären müssen", sagt Christian Leibinnes von der Alzheimer Forschung Initiative, "und man sollte es so erklären, dass der Erkrankte keine
Angst bekommt." Denn wenn auch das Gedächtnis schwindet, bleiben doch die Gefühle. "Die Patienten merken, wenn man selbst besorgt ist", sagt Leibinnes. "Angehörige sind gefordert, selbst stark zu sein, auch wenn es schwer ist."

Sind an Alzheimer erkrankte Verwandte im Heim untergebracht, ist Kreativität gefragt, um dennoch Kontakt zu halten. Man kann miteinander telefonieren oder die Enkelkinder können Bilder malen. Wer sich mit dem Smartphone auskennt, freut sich vielleicht über ein Video oder einen Gruppenchat.

Dürfen die Patienten im Heim auf den Balkon oder in den Garten, können die Angehörigen aus der Ferne winken. Allerdings: Was dem einen guttut, bringt den anderen vielleicht durcheinander. Hier gilt es, die verschiedenen Möglichkeiten auszuprobieren. "Es gibt nicht die perfekte Lösung, man muss schauen, was im Einzelfall machbar ist", rät Leibinnes. (dpa/tmn)

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