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Zittau

Klassik-Festival feiert Abschluss in Zittau

Die Musikveranstaltung "Kommen und Gehen" ist zu Gast in der Mandaustadt. Geboten werden Musik, Filme und Diskussionen.

© Veranstalter

Zum Abschluss der zweiten Auflage der Musikveranstaltung "Kommen und Gehen - Das Sechsstädtebundfestival!" präsentieren sich am Sonnabend deutsche und ausländische Künstler und regionale Kulturschaffende auf dem Zittauer Marktplatz. Ab 15 Uhr gibt es unter dem Titel "Platz nehmen!" einen KulturMarkt mit Beiträgen auf der Bühne, Informationsangeboten und Diskussionen. Darüber informiert Veranstalter Michael Lippold.

Unter anderem tritt dort das Blind Mass Orchestra auf. Dieses Projektensemble spielt Musik des südafrikanischen Komponisten João Renato Orecchia Zúñiga in einer modernen, teils improvisierten Aufführung. Der Clou dabei: Die musikalischen Anweisungen werden für Musiker und Publikum sichtbar projiziert, sodass alle Beteiligten die Entwicklung des Klangs nachvollziehen können.

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Mehr Livemusik gibt es in Zittau mit einem Quintett des Stegreif Orchester (Berlin), der Gregorian Dub Foundation (Berlin) und Schönfisch sowie dem Chor "Cum Decore" aus Liberec und dem Streichquartett "the_four.strings" der Kreismusikschule Dreiländereck unter Leitung von Annette Rössel. "Ring on Feier" (Zittau) und „Fokus Festival“ (Görlitz) stellen Dokumentationen ihrer Veranstaltungen vor. Und ein öffentliches Gespräch geht der Frage nach: "Ist das noch Klassik oder kann das weg?".

Das Neiße Filmfestival zeigt außerdem den Film "Die Sinfonie der Ungewissheit" von Claudia Lehmann und Konrad Hempel, eine dokumentarischer Film über den Sinn des Lebens. Schauplatz ist das Deutsche Elektronensynchrotron, ein internationales Forschungszentrum. Dort trifft der emeritierte Physik-Professor Gerhard Mack unterschiedlichste Gesprächspartner. Mit seiner Theorie komplexer Systeme versucht er, die Welt interdisziplinär zu begreifen und eine Sprache zu finden, die weit über die Grenzen der Mathematik und der Physik hinausgeht. Komponist Konrad Hempel nutzt die Geräusche der Beschleuniger, um mithilfe mathematischer Gesetzmäßigkeiten einen Zusammenklang zu erzeugen, der zum Soundtrack des Films wird.

In den vergangenen Tagen war das Festival "Kommen und Gehen" an verschiedenen Orten in der Region zu Gast. Das Projekt unterstützt die Bewerbung der Dreiländerregion Oberlausitz zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 und die Kampagne "Kultur wählt Demokratie" des Landesverbandes Soziokultur Sachsen.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Festivals.

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