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Dresden

Kleine Lösung gegen die Parkplatznot

Die Drewag hat zwei Flächen angemietet, um Pieschener Autofahrern entgegenzukommen. Das erledige das Problem aber nicht.

In Pieschen herrscht aufgrund der vielen Baustellen akuter Parkplatzmangel. © Archivbild: Marion Doering

Es ist ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Anwohner in Pieschen, die ein Auto besitzen: Zwei Ausweichparkplätze stellt die Drewag bereit, um die angespannte Parksituation wenigstens ein bisschen zu erleichtern. Seit einigen Wochen wird mit privaten Grundstückseigentümern verhandelt, nun konnten Verträge für rund 65 Ersatzparkplätze geschlossen werden. Etwa 35 Autos finden ab sofort auf der Riesaer Straße, Ecke Heidestraße eine Lücke. Die Fläche, die im Besitz der Bahn ist, wird von der Drewag angemietet. Gleiches gilt für eine Freifläche in der Moritzburger Straße. Zwischen den Hausnummern 27 und 35 können künftig rund 30 Fahrzeuge stehen. Der Parkplatz soll laut Drewag ab dem 29. Mai nutzbar sein.

In mehreren Straßenabschnitten in Pieschen baut die Drewag das Fernwärmenetz aus. Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die Landeshauptstadt Dresden zur Reduzierung der CO2-Emission gefördert. Die Arbeiten sollen bis 2021 andauern. Gebaut wird parallel, Straßenabschnitte dafür vollgesperrt. Das kleinteilige Vorgehen soll dafür sorgen, dass der Verkehr nicht komplett ausgebremst und Anwohner nicht dauerhaft eingeschränkt werden, heißt es. Dennoch sei klar, dass auch die Ausweichparkplätze das Problem nicht komplett beheben könnten. Die Anwohner müssten sich mit der Situation arrangieren. Nicht alle tun das klaglos.

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Riesenspaß in der Röhre 

Wer Wasser mag und Freude an Geschwindigkeit hat, der sollte unbedingt diese Rutschen testen. Hier ist sogar der direkte Wettstreit mit einem zweiten Röhrenfahrer möglich.  

Ende April ist eine Petition ausgelaufen, die sich nicht gegen die Drewag-Baumaßnahmen an sich, sondern gegen die Kontrollen des Ordnungsamts im Baustellengebiet Pieschen gerichtet hat. Sie muss nun vom Petitionsausschuss der Stadt Dresden geprüft und bearbeitet werden. Gefordert wurde in dem Bürgeraufruf, dass das Ordnungsamt kulanter mit Falschparkern umgehen sollte.