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Meißen

„Kleingärten vor Bebauung schützen“

Das fordert die Fraktion Die Linke/SPD/Grüne und will einen Bebauungsplan aufstellen. Es soll Dauerkleingärten geben.

© Matthias Hiekel/dpa (Symbolfoto)

Meißen. Um Kleingartenanlagen in der Stadt Meißen wirksam vor Bebauung zu schützen, schlägt die Fraktion aus Linke, SPD und Grünen im Meißner Stadtrat vor, einen „Bebauungsplan zur Festsetzung von Dauerkleingärten“ aufzustellen. Das geht aus der Beschlussvorlage hervor, welche die Fraktion vor der Stadtratssitzung am Mittwoch, 3. Juli, eingereicht hat.

Darin fordert sie den Oberbürgermeister Olaf Raschke unter anderem auf, Bebauungspläne für Dauerkleingärten zu erarbeiten, „sowie diese dem Stadtrat zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen“. Außerdem soll Raschke „den bestehenden veralteten Flächennutzungsplan“ bis 31. März 2020 überarbeiten und dort unter anderem Flächen für Kleingärten ausweisen.

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In der Begründung zur Vorlage heißt es: „Kleingärten sind ein wichtiger Teil des Freizeitlebens der Meißner Bevölkerung. Sie dienen nicht nur der Erholung und dem Anbau von Obst und Gemüse, sondern tragen auch zur Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen in der Stadt Meißen bei.“ Sie seien unverzichtbar für ein gutes Stadtklima. Bestrebungen, diese Flächen zu bebauen, stünden einer nachhaltigen und ökologischen Stadtentwicklung entgegen. (SZ/dob)

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