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Pirna

Kletterer stürzt zehn Meter in die Tiefe

Ein 71-Jähriger ist am Mittwoch als Vorsteiger in der Sächsischen Schweiz abgestürzt. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen.

Der Verunglückte wurde mit dem Hubschrauber schwer verletzt in ein Krankenhaus geflogen. © Marko Förster

Es sollte ein schöner Kletterausflug werden und endete mit einem Unglück. Ein 71-jähriger Kletterer ist am Mittwoch gegen 13 Uhr am Kletterfelsen „Kleine Hunskirche“ bei Papstdorf in der Sächsischen Schweiz etwa zehn Meter in die Tiefe gestürzt.

Der Mann kletterte den Alten Weg und war als Vorsteiger einer Seilschaft unterwegs, als er plötzlich nach unten fiel und auf gestuften Felsen aufschlug. Dabei wurde er schwer verletzt. Offenbar hielt seine selbst gelegte Sicherung  nicht. Seine Begleiter wählten den Notruf. Daraufhin fuhr der Rettungsdienst vom DRK Bad Schandau sowie die Kameraden der Bergwacht von Bad Schandau, Sebnitz und Pirna zur Unglücksstelle. 

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Ein Kletterer ist aus etwa 10 Metern Höhe abgestürzt. © Marko Förster

Die Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz waren zuerst bei dem Verunglückten und behandelten ihn. Die Bergwacht übernahm dann die Rettung mittels Rettungshubschrauber Christoph 62 aus Bautzen.

Nach der medizinischen Versorgung vor Ort, wurde der 71-Jährige per Seilwinde am Hubschrauber vom Unglücksort geflogen. Anschließend kam er mit dem Rettungshubschrauber in das Dresdner Krankenhaus Friedrichstadt zur weiteren Behandlung.

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