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Meißen

Klimaschutz sollte Spaß machen

Ein Kommentar von Stephan Hönigschmid über den Neubau der Seeg.

Stephan Hönigschmid.
Stephan Hönigschmid. ©  Fotomontage SZ

Kein Fleisch, kein Sportwagen, keine Flugreise. Wer sich dieser Tage mit dem Umwelt- und Klimaschutz beschäftigt, hört vor allem, was in Zukunft alles nicht mehr erlaubt sein soll. Jugendliche Idealisten rennen auf die Flughäfen und machen hart arbeitenden Menschen ihre Urlaubsreisen madig. Der Verzicht wird zur Tugend.

Kein Wunder, dass sich Freudlosigkeit breitmacht. Anstatt zu überlegen, wie der Kuchen größer wird, denken viele vor allem darüber nach, wie man ihn anders verteilen kann. Dass es auch neue Technologien gibt, die Umwelt und Marktwirtschaft miteinander versöhnen, gerät in Vergessenheit.

Begeistere deinen Verstand!

Wissensdurst? Wir stillen ihn - im deutschen Hygienemuseum.

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In einem Neubau will die Seeg selbst Strom und Wärme erzeugen. Die dezentrale Lösung ist ein Beitrag zum Klimaschutz.

Umso wichtiger sind Pilotprojekte wie das energieautarke Haus der Seeg. Obwohl Photovoltaikanlagen und Erdwärme an sich nicht neu sind, zeigt ein solches Vorhaben dennoch, wie es im großen Stil funktionieren kann. Neue moderne Wohnungen, die Komfort und Umweltbewusstsein vereinen. Dank der Förderung durch den Freistaat werden die Wohnungen zudem für attraktive Quadratmeterpreise zu haben sein. Das ist wichtig: Klimaschutz sollte Spaß machen. Denn eine von Schuldkomplexen getriebene Depri-Mentalität bringt keinen weiter.

E-Mail an Stephan Hönigschmid