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Dresden

Städtisches Klinikum braucht mehr Geld

Förderungen lassen auf sich warten. Deshalb soll die Stadt nun mit einem Kredit einspringen.

© Sven Ellger

Der städtische Kredit für das Dresdner Klinikum wird in diesem Jahr offenbar nicht reichen. Die Stadt will das Darlehn deshalb von 60,7 Millionen auf 65,5 Millionen Euro erhöhen. Erhoffte Erlöse für Pflege und Psychiatrie würden wohl erst im nächsten Jahr kommen, heißt es von der Verwaltung. 

Das Städtische Klinikum hatte gehofft, bereits dieses Jahr zusätzliches Geld in Höhe von 4,8 Millionen Euro zu erhalten, unter anderem über das Pflegestellen-Förderprogramm, das die Einstellung weiterer, examinierter Pflegekräfte für den stationären Bereich ermöglicht. Allerdings würden die Budgetverhandlungen später stattfinden als gedacht, vermutlich erst im letzten Quartal dieses Jahres, so die Verwaltung. Mit dem städtischen Kredit soll der Liquiditätsengpass überbrückt werden. Der Stadtrat muss dem aber noch zustimmen. Laut Verwaltung werde das Klinikum das Geld im kommenden Jahr zurückzahlen, wenn die Förderung rückwirkend überwiesen worden ist.

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Zusätzliche Pflegestellen sind ein wesentlicher Bestandteil des Plans, mit dem das Städtische Klinikum aus den roten Zahlen kommen möchte. Letztes Jahr stand unterm Strich ein Verlust von elf Millionen Euro. 2022 soll erstmals wieder Gewinn gemacht werden, hatte Dresdens Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Linke) im April gesagt. (SZ/sr)

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