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Klöppeln hält jung

Beim Frühlingserwachen in Zabeltitz präsentierten sich am Sonntag rund 40 Händler.

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Gertraud Terpe aus Zabeltitz stellte beim Zabeltitzer Frühlingserwachen die Klöppeltechnik und ihre feinen Arbeiten vor. Sie teilt die Leidenschaft mit Heidi Berghoff aus Großenhain.
Gertraud Terpe aus Zabeltitz stellte beim Zabeltitzer Frühlingserwachen die Klöppeltechnik und ihre feinen Arbeiten vor. Sie teilt die Leidenschaft mit Heidi Berghoff aus Großenhain. © Foto: Kristin Richter

Zabeltitz. Zugegeben: Die kleine Kindereisenbahn braucht noch ein bisschen Öl, um aus dem Winterschlaf endgültig wieder anzukommen. Und das „kühle Blonde“ ist für Manchen noch etwas zu kalt. Zum Glück haben findige Händler aber Glühwein und Feuerzangenbowle im Angebot. Und das beim „Zabeltitzer Frühlingserwachen“. An Lust und Laune beim vorösterlichen Geschenkesuchen und Basteln fehlte es den doch recht vielen Besuchern der 21. Auflage am Sonntag jedenfalls nicht. Gertraud Terpe zum Beispiel, tags zuvor stolze 87 Jahre alt geworden, präsentierte sich mit Klöppelkunst vom Feinsten. Seit über 20 Jahren frönt sie ihrem Hobby, trifft sich aller zwei Wochen immer dienstags mit Gleichgesinnten zum Klöppelnachmittag. Trotz des fortgeschrittenen Alters geht ihr die Kunst vermeintlich leicht von der Hand. Ihr Hausarzt, so erzählt sie, habe ihr einmal empfohlen, wegen steif werdender Finger auf keinen Fall damit aufzuhören. Das zeigte Wirkung, lacht Gertraud Terpe. „Klöppeln hält eben jung“, ergänzt Mitstreiterin Heidi Berghoff, die am Sonntag den Stand besuchte. Wie alle anderen Gäste war sie aber ebenso gespannt auf die sorbischen Ostereier-Maler oder Ideen für anderen Garten- und Osterschmuck. Und es blieb auch Zeit, um die Tierwelt im Park zu erkunden – z. B. Nutrias aus sehr kurzer Entfernung. (rt)