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Knöllchen sind Zuschussgeschäft

Ein Jahr lang gab es Verstärkung im Hohnsteiner Ordnungsamt. Jetzt wird Kassensturz gemacht.

© Symbolfoto: dpa

Hohnstein. Seit ein paar Monaten kommen Parksünder in Hohnstein nicht mehr ungestraft davon. Besucher dürfen ihr Auto nur noch auf den dafür vorgesehenen Flächen parken und Rettungsgassen nicht versperren. Sonst droht ihnen ein Knöllchen, falls der Mann vom Ordnungsamt unterwegs ist. Seit einem Jahr hat die Stadt Hohnstein dafür den Ehrenberger Hagen Hartmann für acht Stunden wöchentlich im gemeindlichen Vollzugsdienst beschäftigt.

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Jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor, und die besagen: Die Stadt zahlt beim Knöllchenverteilen darauf. Es ist ein Zuschussgeschäft. Der Vollzugsdienst soll dennoch bleiben, sagt Bürgermeister Daniel Brade (SPD). Es gehe um Ordnung und Sicherheit auf Hohnsteins Straßen. Außerdem wolle man die Kraftfahrer animieren, die Parkplätze zu nutzen und nicht die Stadt wild zuzuparken. Positiver Nebeneffekt: Die Stadt sichert sich indirekt die Einnahmen auf den gebührenpflichtigen Parkplätzen. Speziell auf Touristen hat es die Stadt nicht abgesehen. Denn die meisten Kontrollen finden an Wochentagen und nicht an den Wochenenden statt.

Im Zuge der Kontrollen wurden im letzten Jahr 757 Verwarnungen ausgesprochen. 713 Knöllchenempfänger haben bezahlt. 24 Fälle wurden an das Landratsamt zur Bearbeitung übergeben. (SZ/aw)

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