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Königliche Bahn steht unter Dampf

Fast 50 Züge werden beim Schmalspurbahn-Festival zwischen Radebeul und Radeburg über die Gleise dampfen – unter ihnen ein ganz Besonderer.

© Arvid Müller

Radebeul. Insgesamt 48 Züge, darunter einer der königlich sächsischen Staatseisenbahnen aus dem Jahr 1900, werden am 19. und 20. September zwischen Radebeul, Moritzburg und Radeburg dampfen. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft und der Traditionsbahnverein Radebeul laden alle Fans zum Schmalspurbahn-Festival ein.

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Die Schiller Galerie am Schillerplatz feiert nächste Woche das Ende der Umbauarbeiten. 

„16 Tonnen Kohle stehen bereit, damit es am dritten September-Wochenende ordentlich dampft“, sagt Gabriele Clauss, Marketingleiterin vom VVO.

Seit Herbst 1884 ist der Lößnitzdackel zwischen Radebeul und Radeburg unterwegs und gehört damit zu ältesten Schmalspurbahnen Deutschlands. Neben zusätzlichen Zügen erwartet die Gäste in Moritzburg ein Fest für die ganze Familie mit Show-Bands und Kinderschminken. Moritzburg bildet diesmal den Mittelpunkt des Festes, auch weil in Radebeul neben dem Bahnhof gebaut wird.

Für die Technik-Enthusiasten stehen drei Lokomotiven mit Wagen aus unterschiedlichen Epochen unter Dampf. „Wir haben jeweils eine Lok der Baureihe IV K und der Baureihe VII K im Einsatz. Diese ziehen Wagen aus den Siebzigern und von heute“, erläutert Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG. Für die Gäste des Festes gibt es Vergünstigungen: Vier Kinder bis 14 Jahren fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei. Die Hin- und Rückfahrt nach Moritzburg kostet 12,70 Euro, nach Radeburg 13,90 Euro. Ein Zwischenstopp ist jeweils möglich. (SZ/per)