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Königstein hofft auf Finanzspritze

Die Kommune hat bei einem Ideenwettbewerb für den ländlichen Raum mitgemacht – und keine schlechten Chancen auf einen Kulturmanager.

© dpa

Königstein könnte bei einem Wettbewerb des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft groß abräumen. Die Behörde hatte im Sommer letzten Jahres einen Ideenwettbewerb für den ländlichen Raum ausgelobt. Bis Ende November konnten sich Kommunen aus ganz Sachsen mit ihren konkreten Projekten anmelden. Insgesamt 334 Beiträge wurden eingeschickt. Sie alle können auf Preisgelder hoffen. Zwischen 5 000 Euro und 500 000 Euro will der Freistaat für die besten Ideen springen lassen, damit die Kommunen ihre Projekte auch umsetzen können. Auch Königstein hat sich Chancen ausgerechnet. Wie Bürgermeister Tobias Kummer (CDU) mitteilt, will die Festungsstadt in den nächsten Jahren einen Kulturmanager einstellen. Über zwei oder drei Jahre soll eine zusätzliche Stelle geschaffen werden. Der Kulturmanager soll in dieser Zeit dafür sorgen, das Veranstaltungsangebot in der Kommune zu verbessern und zu steuern. Kummer ist optimistisch, dass die Idee bei der Jury gut ankommt. Denn in den vergangenen Tagen sei ein Filmteam in der Stadt gewesen. Die Kameraleute hätten einen Imagefilm gedreht, der anlässlich der Preisverleihung gezeigt werden soll. Kummer wertet das als positives Zeichen.

Welche sächsische Kommune wie viel Preisgeld bekommt, das entscheidet sich an diesem Montag. Die öffentliche Preisverleihung, bei der Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt (CDU) mit dabei sein wird, findet am Vormittag in der Sachsenlandhalle in Glauchau statt. Königstein wird dafür mit einer kleinen Delegation nach Glauchau fahren.

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