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Hitzeschlacht um den Königstein

Etwa 300 Akteure aus dem In- und Ausland haben die Festung am Wochenende zurück ins 17. Jahrhundert katapultiert. Ein Spektakel, auch wegen des Wetters.

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Bewaffnet mit Musketen erstürmen schwedische Truppen die Festung Königstein. Ein Spektakel, das am Wochenende viele Besucher anlockte, sich so aber nie zugetragen hat.
Bewaffnet mit Musketen erstürmen schwedische Truppen die Festung Königstein. Ein Spektakel, das am Wochenende viele Besucher anlockte, sich so aber nie zugetragen hat. © Marko Förster

Auf der Festung Königstein herrschte am vergangenen Wochenende ein Ausnahmezustand. Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause kehrte das wohl bekannteste Historienspektakel "Die Schweden erobern den Königstein" zurück in den Kalender.

Etwa 300 Akteure aus Sachsen, Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen sowie aus Tschechien, den Niederlanden und Großbritannien kamen am 18. und 19. Juni in die Sächsische Schweiz, um an das Jahr 1639 zu erinnern, als schwedische Truppen von Pirna kommend über Königstein nach Böhmen zogen.

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Geschichte wurde umgeschrieben

Die Festung erobert haben die Skandinavier damals zwar nicht. Die Geschichte hat die Festung für das Historienspektakel ein bisschen umgeschrieben und die Schweden passieren lassen.

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Die uniformierten Laiendarsteller errichteten mit etwa einhundert weißen Zelten ein historisches Feldlager und kampierten über das gesamte Wochenende - bei Temperaturen von bis zu 35 Grad war das eine echte Hitzeschlacht. Den Sturm auf die Festung mit Musketen und Kanonen konnten die Besucher live mitverfolgen. (SZ)

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