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Pirna

So wird der Festungsvorplatz umgebaut

Am Eingang zum Königstein treffen Wanderer, Busse und der Festungsexpress aufeinander. Das Durcheinander soll neu sortiert werden.

Kassenbereich, Fahrstuhl, Parkplatz: Das Areal auf dem Vorplatz der Festung Königstein wird neu gestaltet.
Kassenbereich, Fahrstuhl, Parkplatz: Das Areal auf dem Vorplatz der Festung Königstein wird neu gestaltet. © Archivfoto: Steffen Unger

Einer der beliebtesten Touristenattraktionen in der Sächsischen Schweiz steht ein Umbau bevor. Gemeint ist der Vorplatz der Festung Königstein. Etwa eine halbe Million Besucher sind jährlich am Fuße des Felsplateaus unterwegs. Das Areal um den Fahrstuhl und die Kassen teilen sich die Ausflügler mit Autos, Bussen und nicht zuletzt dem Festungsexpress.

Diese Mischung aus rollendem Verkehr und Fußgängern - die nicht ungefährlich ist - will der Freistaat als Eigentümer der Festung entzerren und damit sicherer machen. Der Festungsvorplatz soll dafür neu gestaltet werden.

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Der Bebauungsplan dafür wurde bereits im vergangenen Sommer vom Königsteiner Stadtrat abgenickt. Geplant ist unter anderem, das jetzige Empfangsgebäude mit den beiden Kassen auf die gegenüberliegende Seite zu verlegen. Dort soll ein Neubau entstehen, der funktional und modern ist.

Bahnhof für Festungsbahn geplant

Neu sortiert wird auch der rollende Verkehr. Die enge Spitzkehre, die zum oberen Parkplatz führt, soll entschärft werden. Für Reisebusse ist ein separater Parkplatz vorgesehen. Am Ende des jetzigen Parkplatzes ist zudem Platz für die geplante Festungsbahn vorgesehen, die einmal zwischen der Königsteiner Innenstadt und dem Festungsvorplatz pendeln soll. Hier ist die Bergstation geplant.

Nachdem der B-Plan von der Stadt Königstein genehmigt wurde, liegt dieser nun beim Landratsamt in Pirna. Darüber informiert Kai-Uwe Beger vom Sächsischem Bau- und Immobilienmanagement (SIB), dem die Festung unterliegt. Nun soll der nächste Schritt folgen: Es beginnt das Auswahlverfahren der Planer. Noch in diesem Jahr könnten die Bauarbeiten starten. Laut SIB werden 2021 und 2022 insgesamt rund 1,88 Millionen Euro in Bauarbeiten auf der Festung investiert. Ein Teil davon fließt in den Festungsvorplatz.

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