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Kohleausstieg - Hendricks will Lausitzer Ideen in Klimaschutzplan einbeziehen

Bundesumweltministerin trifft Kohlekumpel: Barbara Hendricks (SPD) will den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2050. Bald soll dazu ein Klimaschutzplan erarbeitet werden - mit Ideen aus der Lausitz.

© dpa

Spremberg. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will Ideen aus der Lausitz in ihren angedachten Klimaschutzplan einbinden. „Ich komme bewusst jetzt in die Lausitz, bevor der politische Prozess zum Klimaschutzplan beginnt“, sagte Hendricks vor einem Treffen mit Kohlekumpeln am Montag. „Denn mir geht es darum, die Probleme, aber auch die Ideen der Region kennenzulernen und von Anfang an einzubeziehen.“

Hendricks will bis zum Sommer einen langfristigen Klimaschutzplan vorlegen. Er soll zeigen, wie ein klimafreundliches Deutschland bis 2050 aussehen kann. Die Bundesministerin beharrt auf den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland bis spätestens 2050.

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Bei den Gesprächen mit Vattenfall-Betriebsräten im Lausitzer Braunkohlerevier soll es am Montag nach Ministeriumsangaben auch darum gehen, wie ein geordneter und sozial abgefederter Ausstieg aus dem fossilen Energieträger gelingen kann.

In der Lausitz betreibt der schwedische Energiekonzern Vattenfall derzeit vier Braunkohlegruben und mehrere Braunkohlekraftwerke. Er will die Sparte aber noch in diesem Jahr verkaufen, um sich stärker auf erneuerbare Energien zu konzentrieren. Im zweitgrößten Braunkohlerevier Deutschlands arbeiten rund 8 000 Menschen. (dpa)