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Arbeit und Bildung

Kollege Roboter

Die Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch - auch auf dem Arbeitsmarkt. Ein Bachelor-Studiengang eröffnet neue Chancen.

Ein starkes Team: Zukunftstechnologien stehen im Mittelpunkt von spezialisierten IT-Studiengängen.
Ein starkes Team: Zukunftstechnologien stehen im Mittelpunkt von spezialisierten IT-Studiengängen. © Foto: djd/THD Technische Hochschule Deggendorf/And

Selbstlernende Maschinen, immer mehr Roboter in Alltagsbereichen wie auch in der Industrie, die zunehmende Verbreitung von künstlicher Intelligenz (KI): Die IT-Zukunft sieht vielversprechend und anspruchsvoll zugleich aus. Der Branchenverband Bitkom etwa schätzt das Internet der Dinge (IoT), IT-Sicherheit und Cloud Computing als drei prägende Technologiethemen ein. Die Trends sind klar - was fehlt, sind häufig qualifizierte Menschen, die aus Ideen Realität machen können. Kompetente Fachleute werden händeringend gesucht. Das eröffnet Studienabsolventen, die sich schon an der Hochschule entsprechend spezialisiert haben, attraktive Karrierechancen.

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Experten für künstliche Intelligenz

Studiengänge wie angewandte Informatik oder Wirtschaftsinformatik stellen klassische Wege in die IT-Berufswelt dar. Eine andere Möglichkeit ist es, sich schon während des Bachelorstudiums zu spezialisieren. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) etwa bietet mit drei neuen Studiengängen im Bereich KI, Cyber Security sowie Internet of Things passende Voraussetzungen dafür. So haben Studieninteressierte zum Wintersemester 2020/21 die Möglichkeit, sich in sieben Semestern zu Experten für künstliche Intelligenz ausbilden zu lassen. Bisher gibt es nur wenige KI-Experten auf dem Markt, der Studiengang der THD zählt nach eigenen Angaben zu den ersten Angeboten seiner Art weltweit. Die Studierenden absolvieren unter anderem ein Praxissemester in der Industrie. Zudem ergänzen sich die Inhalte der drei Studiengänge gegenseitig und lassen sich nach eigenen Interessen miteinander kombinieren.

Aus und für die Praxis lernen

Ein weiteres Merkmal der drei Bachelorstudiengänge ist das hohe Maß an Praxisorientierung. Beispielsweise entwickeln und programmieren die Studierenden ihre eigenen Roboter und bringen ihnen anschließend bei, wie sie selbstständig eine Strecke von A nach B zurücklegen und Hindernissen ausweichen können. Die einzelnen Module des Studiengangs bauen aufeinander auf und vermitteln eine breite sowie tiefe Ausbildung. Die Informatikgrundlagen kommen dabei nicht zu kurz: "Über das gesamte Studium verteilt, bilden elf Kernmodule der Informatik das Rückgrat des Studiengangs. Für das spätere Berufsleben ist aber auch der Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Softskills wichtig, für die wir passende Bausteine anbieten”, sagt Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Koordinator des Studiengangs KI. (djd)

Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab sofort möglich, unter  Internet gibt es mehr Informationen dazu. Semesterstart ist am 1. Oktober 2020.

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