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Kommentar: Auch künftig nur gemeinsam

Frank-Uwe Michel über die Freude der Rothenburger Sportler

Die erste Etappe ist geschafft. Sie haben richtig gelesen, denn die Fertigstellung der Sporthalle an der Friedensstraße kann nur die erste Etappe gewesen sein. Rothenburg befindet sich in einem Entwicklungsprozess, der eigentlich noch fast am Anfang steht. Die drei Millionen Euro für den Umbau der Sporthalle sind zwar ein Riesenbetrag. Doch es werden weitere Millionen folgen, ja folgen müssen, um den Wandel in der Neißestadt zu begleiten und in einigen Jahren zu Ende zu bringen. Auslöser all dessen ist in erster Linie die Polizeihochschule. Natürlich, die Sanierung der Sporthalle wäre auch ohne deren Erweiterungspläne notwendig gewesen. Aber wahrscheinlich nicht in diesem Umfang und mit den ganz speziellen Wünschen aus dem Innenministerium. Nun ist der vollendete Sporthallenumbau die erste Etappe einer sich in den nächsten Jahren fortsetzenden Abfolge von Bauprojekten. Demnächst werden sich wohl die Bauarbeiter in der Jahnstraße die Klinke in die Hand geben oder an einem anderen Standort in der Innenstadt, wo eine neue Schule zusammen mit Sporthalle und Außenflächen Platz findet. So wie in der Friedensstraße ist dann auch dort gemeinsames Handeln gefragt. Also: Von Beginn an alle Kräfte vereinen, alle handelnden Parteien an einen Tisch bringen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Wie sagte doch Christina Böhme vom Allgemeinen Sportverein gestern beim Tag der offenen Tür? „Wir brauchen einen festen Hafen.“ Der tut den Schülern, Vereinsmitgliedern und Einwohnern der Stadt dann auch im Rothenburger Zentrum gut.

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