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Kommentar: Bitte keine weiteren Überraschungen

Matthias Klaus über den Görlitzer Landratsamt-Neubau

Na hoffentlich ist das kein böses Omen: Die Bauarbeiten für das neue Landratsamt in Görlitz haben noch nicht einmal begonnen, da droht schon das erste Haus einzustürzen. Nein, Spaß beiseite: Für die Kreisbehörde dürfte es tatsächlich eine böse Überraschung sein, was sich ihr jetzt bei einer Besichtigung des Gebäudes Salomonstraße 11/12 bot. Einsturzgefahr. Richtig ist, dass das Landratsamt schnell und konsequent reagiert. Ihm bleibt auch gar keine andere Wahl. Was wäre denn die Alternative? Weiter so darauf hoffen, das nichts passiert? Nein, darauf würde und darf sich keine Behörde einlassen. Was rechtlich gut und richtig ist, steht aus der Sicht der Anwohner und baustellengeplagten Fahrzeuglenkern in Görlitz mit Sicherheit auf einem anderen Blatt. Schon wieder eine Baustelle, schon wieder eine gesperrte Straße. Gerade erst hat die Stadt verkündet, dass die Bahnhofstraße zwischen Kröl- und Salomonstraße nach Ostern wegen Bauarbeiten gesperrt wird, nun noch diese ungeplante Aktion. Die Salomonstraße war ja eigentlich ein Teil der Umleitung, die die Autofahrer während der Bauarbeiten nutzen sollten. Sicherlich, es gibt andere Möglichkeiten. Die Stadt wird sich jetzt die Umleitungspläne wohl noch einmal ganz genau anschauen müssen. So oder so: Wer ein Fahrzeug in diesem Gebiet durch Görlitz lenkt, wird in Zukunft alles andere als Spaß haben. Bleibt nur zu hoffen, dass die Sicherung des Gebäudes an der Salomonstraße möglichst schnell und reibungslos über die Bühne geht. Und, dass es bei den übrigen Hauskäufen des Kreises fürs neue Landratsamt nicht weitere böse Überraschungen gibt.

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