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Kommentar: Blitzer haben ihren Sinn

Mario Sefrin über das Einhalten der Höchstgeschwindigkeit.

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Geblitzt zu werden, ist ärgerlich. Oft ist es in solch einem Fall erst einmal zweitrangig, dass man zu schnell unterwegs war. Es ärgert das Verwarn- oder Bußgeld, das nun zu zahlen ist und das Überlegen beginnt, um wie viel man denn die zugelassene Höchstgeschwindigkeit überschritten hat. Das ist ja schließlich nicht unwichtig bei der Bemessung des „Strafmaßes“. Hat man den ersten Ärger aber überwunden, kann man auch mal darüber nachdenken, dass nicht grundlos geblitzt wird – in den meisten Fällen jedenfalls. Denn mal abgesehen davon, dass es eine Straßenverkehrsordnung gibt, die ihren Sinn hat und an die man sich halten soll, ist überhöhte Geschwindigkeit noch immer ein Grund für viele schwere Unfälle. Sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten kann diese entweder verhindern oder wenigstens mindern. Darum ist es wichtig, dass nicht nur stationär geblitzt wird – schließlich kennt man diese Blitzer meist und kann sich im Alltag darauf einstellen. Bei mobilen Blitzern geht das nicht. Sie erinnern einen daran, nicht gedankenlos Auto oder Motorrad zu fahren. Auch wenn diese Erinnerung dem Konto manchmal wehtut.

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