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Kommentar: Bürgerstolz gegen die Extremen

Matthias Klaus über die Veranstaltungen in Ostritz.

Man kann nicht sagen, dass es sich die Behörden leicht machen. Ob Brandschutz, mögliche Verkehrsbehinderungen in und um Ostritz und sogar die Begleitung deutscher Veranstaltungsteilnehmer – egal welchen politischen Spektrums – vom polnischen Teil des Bahnhofes gen Deutschland: Alles wird geregelt. Hinzu kommt eine Polizistenzahl, die Ostritz noch nie erlebt hat, Polizisten aus mehreren Bundesländern werden in die Oberlausitz reisen, viele kennen die Verhältnisse vor Ort wohl gar nicht. Kann ja auch nicht sein. Die Beamten jedenfalls sollen im Fall des Falles für Ordnung zwischen den politischen Lagern sorgen und vor allem das Frühlingsfest auf dem Marktplatz absichern. Soweit jedenfalls die Theorie, wie sie sich in den Behördenstuben ausgedacht wird. Verbieten kann man nicht, klar, Rechtsstaat, Versammlungsfreiheit, Auflagen aber stellen. Dass es am Ende in Ostritz trotz aller behördlicher Vorsorge, trotz allen Auflagen heiß zugehen wird am Wochenende ab dem 20. April, dazu muss man wahrlich kein Prophet sein. Ostritz wird in die Schlagzeilen geraten, bundesweit. Je weiter entfernt die Kollegen in den Redaktionen sitzen, umso diffuser werden möglicherweise die Berichte: Sachsen, Neonazis, war da nicht mal was? Nein, das ist kein Vorwurf. Ostritz muss sich dagegen stellen, nicht nur mit Polizei. Das Frühlingsfest ist eine gute Möglichkeit.

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