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Kommentar: Das kann den Rechten nicht schmecken

Frank Seibel über den entdeckten Schmuggel in Ostritz

© nikolaischmidt.de

Frank Seibel

Wie schön, dass nicht alle Verbrecher clever sind. In einer Halle, in der bald eine Großveranstaltung stattfinden soll, 32 Tonnen Tabak zu verstecken, ist wirklich nicht schlau. Es bringt nicht nur den Mieter und den Eigentümer in Erklärungsnot, sondern bietet Polizei, Zoll und Ordnungsamt einen Anlass, noch genauer hinzuschauen, was da eigentlich los ist auf dem Gelände jenes Hotels, das schon mehrfach Anlaufpunkt für die rechtsextreme NPD und ihre Anhänger war.

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Die Veranstalter des „Schild und Schwert“-Festivals haben Erfahrung darin, dem Staat, der ihnen ihre freie Meinungsäußerung zugesteht, auf der Nase herumzutanzen. Sie haben ein Interesse daran, sich vordergründig an alle Regeln zu halten, damit sie ihr Spiel spielen können. Dass ihr Festivalgelände nun als Schmugglerbude enttarnt wird, kann den NPD-Funktionären nicht gefallen, die das Festival veranstalten. Denn die Behörden werden nun genau hinschauen, ob es zwischen dem Schmuggel und dem Fest, das als Geldquelle für die rechte Szene dienen soll, einen Zusammenhang gibt.

Osterüberraschung