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Kommentar: Denkmal und neue Nutzung – ein Spagat

Bettina Klemm über die Umgestaltung des Denkmals

Das Café Prag eine Markthalle? Ich kann verstehen, dass sich viele nach dem alten Café Prag zurücksehnen. Haben sie doch an das Varieté nur gute Erinnerungen. Diese Tradition fortzusetzen, wäre schön. Aber die Zeiten haben sich geändert. Die Eigentümer suchten sehr lange nach einem neuen Betreiber. Doch die Pläne gingen alle nicht auf. Nun öffnen Marktbetreiber ihre Stände und bieten Kulinarisches aus aller Welt an.

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Ab heute lädt die neue Markthalle Café Prag zur kulinarischen Weltreise ein - denkmalgerecht saniert und durch einen Neubau ergänzt.

Der Denkmalschutz dürfte seine Freude haben, denn sehr vieles, das den Charme des Hauses ausmacht, blieb erhalten oder wurde originalgetreu nachgestaltet. Die Gebäude wurden Anfang der 50er Jahre am Altmarkt errichtet. Sie zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus. So ist der Saal in seiner alten Gestalt wiederentstanden. Die großen Kronleuchter wurden nachgebaut, aber moderne LED spenden das Licht. Im Saal gibt es auch eine kleine Bühne, auf der regelmäßig Veranstaltungen angeboten werden. Auch die großen Treppen mit dem Wandbild sind wieder zu sehen. Rolltreppen daneben erleichtern den Besuchern den Zugang. Selbst der legendäre Schriftzug vom Café Prag ist wieder an der Fassade zu sehen. Schön wäre es, wenn sich auch die Marktstände der Architektur etwas unterordnen würden. Da noch nicht alles belegt und perfekt ist, bleibt abzuwarten, wie der Spagat zwischen Individualität und Harmonie klappt.

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