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Kommentar: Der Entwurf passt nicht zum Ensemble

Lars Kühl über den Vorschlag zur Fassade des Riesch

Der erste Anblick ist entsetzlich. Nicht, dass der Sieger-Entwurf für das Palais Riesch ein schlechter wäre, er passt einfach nicht in das Ensemble auf der Rampischen Straße und erst recht nicht in die Köpfe der historienverliebten Dresdner. Es wäre so schön gewesen, das Hoym als originaler Nachbau auf der einen und das Riesch auf der anderen Seite. Weil sich die CG-Gruppe durch die kleinteilige Gestaltung des Quartiers mit den vielen unterschiedlichen Fassaden, von denen einige sogar historisch inspiriert sind, wirklich Mühe gegeben hat, wären (fast) alle zufrieden gewesen.

Doch nun dieser hypermoderne Klotz. Zwar begründet Investor Christoph Gröner, zu Recht, dass der originalgetreue Wiederaufbau des Palais Hoym ein Zuschussgeschäft ist und nur durch Gewinne bei den anderen Objekten des Quartiers gestemmt werden kann. Wozu auch das Riesch zählt. Leider gibt es dafür keinen ernsthaften Vorschlag, der eine alternative Nutzung als zu Wohnzwecken beinhaltet. Dann hätte die historische Fassade eine Chance gehabt. So nicht. Aber an den Entwurf müssen die Architekten noch einmal ran. Zu stadtprägend ist die Lücke, die damit geschlossen werden soll.

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