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Kommentar: Die Neugestaltung ist ein großer Wurf

Ingo Kramer über die Bauarbeiten am Görlitzer Postplatz.

Ein Baum, der gefühlt schon immer da war, ist verschwunden: Die Stadt hat eine der beiden alten Linden zwischen Post und Frauenkirche gefällt. Sie stand genau da, wo künftig die Straße verlaufen soll. Für den sogenannten Kirchplatz ist das ein herber Verlust. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Die andere Linde bleibt stehen – und die Stadt will rund um das C&A-Kaufhaus acht neue Bäume pflanzen, sodass dann insgesamt neun Bäume dort stehen werden.

Insgesamt ist die bevorstehende Neugestaltung ein großer Wurf. Der bisher völlig unübersichtliche Kirchplatz mit all seinen Bordsteinen wird endlich mal aufgeräumt. Die Straße verläuft künftig nicht mehr mittig darüber, sondern rückt mehr zur Seite, dahin, wo bisher die Linde stand. Somit entsteht zwischen C&A-Kaufhaus und Frauenkirche ein richtig großer Platz, der zur Fußgängerzone wird. Auch die Straße vor dem C&A fällt komplett weg. Der Lieferverkehr in Richtung City-Center verläuft künftig neben der Frauenkirche. Der Wermutstropfen freilich ist, dass die Bauarbeiten zwei Jahre dauern, bis Ende 2019. Bis dahin müssen alle mit Einschränkungen leben, aber hinterher wird es umso schöner.

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