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Kommentar: Die Schuldfrage beim Pannenlift ist offen

Peter Anderson über die Suche nach Verantwortlichen.

Der Meißner Panorama-Aufzug ist so gebaut, als würde er in einem vor Wind und Wetter geschützten Schacht fahren, nicht aber auf der Nordwestseite des Burgberges. Mit diesem Satz lässt sich zusammenfassen, was der Berliner Sachverständige Wilfried Lenz herausgefunden hat.

Ende Februar stehen die Meißner Stadträte deshalb vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen die Ursachen für diesen Kardinalfehler ergründen. Erst wenn diese aufgezeigt sind, lässt sich ein Schuldiger benennen und anschließend für die Verluste und Schäden haftbar machen.

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Ohne den Recherchen der Stadträte vorgreifen zu wollen, steht bereits jetzt fest, dass mehrere Ursachen vorstellbar sind: So könnte der Aufzugsbauer Hütter die Anlage durchaus plangetreu gebaut und abgeliefert haben. In diesem Fall wäre falsch geplant worden und müssten die Planer zur Rechenschaft gezogen werden. Gleichzeitig bliebe die Frage im Raum stehen: Weshalb Hütter für einen Plan, der offenbar nicht funktionieren konnte, seinen guten Namen hergab. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass beim Bau gepfuscht und die Technik mangelhaft ausgeführt wurde. In der Folge dürfte eine Klage gegen die Aufzugbauer unausweichlich werden. Weitere Ursachen sind denkbar. Die Stadträte jedenfalls werden am 25. Februar gutes Sitzfleisch benötigen.