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Kommentar: Die Stadt muss mehr Parkplätze bauen

Ingo Kramer über die Parksituation am Berzdorfer See

Der Berzdorfer See ist unheimlich beliebt. Was prinzipiell eine äußerst erfreuliche Sache ist, stellt die Stadt aber vor große Probleme: An den Schönwetterwochenenden im Sommer reichen die Parkplätze am Nordoststrand schon seit Jahren bei Weitem nicht aus. Dieses Problem wird vermutlich in Zukunft von Jahr zu Jahr größer werden, denn mit jeder neuen Attraktion, die am See hinzukommt, werden noch mehr Leute angelockt. Leider nur werden die nicht alle mit dem Fahrrad oder Bus kommen, sondern zu guten Teilen mit dem Auto. Darauf wird die Stadt reagieren müssen: Sie wird um den Bau zusätzlicher Parkplätze nicht herumkommen.

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Dass das nicht von heute auf morgen machbar ist, ist klar. Deshalb ist es gut, wenn zumindest der Parkplatz an der Paul-Mühsam-Straße zu Stoßzeiten geöffnet wird. Langfristig wird er aber auch nicht reichen. In ihrer Prioritätenliste für den See hat die Stadt folgerichtig auch 680 zusätzliche Parkplätze stehen. Das ist gut und schön, nur ist derzeit nach außen nicht erkennbar, wie ernsthaft die Stadt daran arbeitet. Vielleicht tut sie das ja, aber sie kommuniziert es nicht. Auf eine Presseanfrage am gestrigen Tag nach einer Verbesserung der Situation nennt das Rathaus nur den Parkplatz an der Paul-Mühsam-Straße. Das ist zu wenig.