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Kommentar: Die Wege für Hilfe sind noch zu lang

Susanne Sodan über die geplanten Rettungsstationen

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Auf eigene Gefahr

Auf eigene Gefahr

Das Bootsunglück vor zwei Wochen hat gezeigt, wie wichtig Sicherheit am Berzdorfer See ist. Wo Rettung naht.

So richtig sicher fühlt es sich nicht an. Zum Glück hat es bisher nur wenige Unfälle im und auf dem See gegeben. Dass bei schlechtem Wetter gleich zwei Segelboote verunglücken – der Fall vor zwei Wochen dürfte als große Ausnahme gelten. Aber wenn mal was passiert? Man kann oft sagen: Ihr Schwimmer und Segler, ihr müsst euch selber über die Regeln informieren. Das mag richtig sein, auch die Seenutzer haben die Pflicht, Gefahren von vornherein zu minimieren. Aber vor einem Unfall ist eben niemand gefeit. Und wenn doch mal was passiert, dann zählt jede Sekunde. Mit Blick auf die Rettungswege und die Zeit, die Helfer zum See brauchen, sorgt die jetzige Situation für ein unsicheres Gefühl. Die Feuerwehr Görlitz liegt nicht gerade direkt am See. Die Feuerwehr Kiesdorf hat auch ein Stück zu fahren. Da erscheinen die geplanten Rettungstürme besonders wichtig. Direkt vor Ort, ausgestattet mit einer Station für Erste Hilfe. Die Rettungstürme würden nicht nur bei schlimmen Badeunglücken nützen, sondern auch, wenn ein Skater sich auf dem Rundweg verletzt hat. Sie würden nicht nur dem Gefühl der Sicherheit dienen – sondern in der Tat für mehr Sicherheit sorgen.

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