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Kommentar: Die Zeit wird zeigen, was die Strategie kann

Anja Beutler über das neue Programm für Staatsstraßen

© Matthias Weber

Der Freistaat hat eine neue Strategie für seine Staatsstraßen. Seit diesem Jahr sind erstmals konkrete Kriterien für den Erhalt und Ausbau festgelegt, heißt es vom Verkehrsministerium in Dresden. Demnach spielen Faktoren wie Verkehrssicherheit, das Fehlen von Rad- oder Gehwegen, die Kapazität einer Strecke oder auch der Straßenquerschnitt wichtige Rollen. Zur neuen Strategie zählt zudem nicht nur der Blick auf den Zustand der Straßen, sondern auch auf deren Bedeutung für den alltäglichen Verkehr. Das klingt logisch und macht Hoffnung auf eine klarere, langfristige Perspektive. Und die kann am Ende allen helfen: den Autofahrern, die sich in Bauzeiten auf Umwege einstellen müssen, den Gemeinden und Nahversorgern, die ihre Pläne für neue Leitungen vielleicht besser als bislang ausrichten können.

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Ob es tatsächlich eine Verbesserung ist, kann der Laie freilich kaum einschätzen – und es wird ohnehin wohl erst die Zeit zeigen. Denn selbstverständlich hängen die Pläne nicht unwesentlich vom sächsischen Staatssäckel ab. Wenn die Wirtschaft boomt und die Steuern sprudeln, lässt sich ein Plan leicht erfüllen. Mitunter noch weitaus schwieriger können aber auch die Planung selbst oder der Kauf zusätzlich nötiger Flächen sein. Diese Dinge folgen meist keiner Strategie.