merken

Kommentar: Diese optimale Idee braucht Unterstützung

Ingo Kramer über die Idee von Pablo Metz in der Steinstraße

Noch gibt es für die Steinstraße 2 bis 5 keine detaillierten Pläne, keinen Bauantrag, keine Zeitschiene. Und doch ist es ein optimaler Plan, der hier gerade entsteht – sogar in dreifacher Hinsicht. Erstens: Hier soll etwas Modernes angesiedelt werden, was in anderen Städten schon sehr gut funktioniert und tatsächlich dafür sorgen kann, dass junge Menschen in Görlitz Arbeitsplätze finden, die dem Zeitgeist entsprechen. Zweitens: Pablo Metz kommt selbst aus der Branche, weiß also ganz genau, wovon er spricht. So einer ist immer besser als jemand, der die Dinge nur aus der Theorie kennt. Und drittens: Hier wird ein alter Gebäudekomplex mitten im Stadtzentrum belebt, der seit 20 Jahren leer steht. Noch dazu einer, der sich nicht mal eben so als Wohnhaus oder Hotel herrichten lässt. Das alte Kaufhaus Totschek hat riesige Räume mit sehr großen Fenstern. So etwas in kleine Einheiten zu zerstückeln, wäre Frevel.

Stattdessen braucht es eine Nutzung, die dem Baukörper gerecht wird. Genau das hat Pablo Metz vor. Und er wirkt sehr motiviert, kommt nach eigenen Angaben im Durchschnitt anderthalb Tage pro Woche nach Görlitz, obwohl er eigentlich mit seiner Familie in Berlin lebt und auch dort parallel an einigen Projekten arbeitet. Wenn er es nicht ernst meinen würde mit dem Kaufhaus, dann würde er nicht so viel Energie hineinstecken.

sz-Reisen
Mit SZ-Reisen die Welt entdecken
Mit SZ-Reisen die Welt entdecken

Bei SZ-Reisen findet jeder seine Traumreise. Egal ob Kreuzfahrt, Busreise, Flugreise oder Aktivurlaub - hier bekommen Sie für jedes Reiseangebot kompetente Beratung, besten Service und können direkt buchen.

Weiterführende Artikel

Junge Pläne für ein altes Kaufhaus

Junge Pläne für ein altes Kaufhaus

Pablo Metz will in der Steinstraße neue Firmen und ein Café oder Bistro ansiedeln. Aber eigentlich geht es um viel mehr.

Es ist nicht nur ihm, sondern der ganzen Stadt zu wünschen, dass die Pläne bald konkret werden und bei der Umsetzung keine Steine in den Weg gelegt werden. Die EGZ hat das längst erkannt. Mit Bauaufsicht und Denkmalschutz gab es noch keine detaillierten Gespräche, doch auch dort wird Pablo Metz Unterstützung brauchen, wenn es so weit ist.