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Kommentar: Ein guter Tag für die Oberlausitz

Tilo Berger über das neue Zittauer Kunststoffzentrum

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Der Name Fraunhofer hat in der Wissenschaftswelt einen guten Klang. Seit Mittwoch klingt er auch in Zittau. Zur Eröffnung des Kunststoffzentrums waren Professoren aus ganz Deutschland angereist. Manche von ihnen kamen wohl zum ersten Mal in die Oberlausitz, und wenn nur jeder zehnte neugierig wurde...

Allein das wäre schon ein Grund, den Tag als einen guten für die Oberlausitz zu bezeichnen. Aber es gibt weitere, die weit über die Eröffnungsfeier hinaus reichen. Die Millioneninvestition auf dem Hochschulcampus spricht für das Vertrauen, das Bund und Freistaat in den Wissenschaftsstandort Zittau setzen. 15 gut bezahlte Arbeitsplätze sind entstanden, weitere werden folgen – Platz für Anbauten ist auf der Wiese rund um das Kunststoffzentrum noch genug. Hier wird an Produkten geforscht, die den Fahrzeugbau und weitere Branchen in Zukunft revolutionieren können – verbunden mit dem Namen Zittau. Die Ansiedlung im Dreiländereck ist ein Signal für mehr Zusammenarbeit mit den Nachbarn. Und nicht zuletzt bekommt der Mittelstand in der Region einen starken Partner zur Seite.

Die Oberlausitz hat keinen Grund, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Das ist vielleicht sogar die wichtigste Botschaft des Mittwochs.