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Kommentar: Eine Steilvorlage für Sternwarten

Anja Beutler über die Mondfinsternis und Astro-Alex

© Matthias Weber

Ach, was war das vor einigen Wochen doch für ein Hype um den Astro-Alex! Der Wissenschaftler und Astronaut Alexander Gerst versetzt Deutschland fast ebenso in Entzücken wie ein neuer Star-Wars-Film seine Fans und lenkt den Fokus für kurze Zeit auch auf die Wissenschaft und all die Phänomene, in der die Erde zwangsläufig eingebettet ist.

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Der Erdtrabant, der Mars und Astro-Alex machen diese Nacht besonders. Ein Fest für alle Fans von Zittau bis ins Oberland.

Kein Wunder also, dass die Mondfinsternis – die eben auch noch besonders lang ist – im Schatten von Astro-Alex’ Popularität große Aufmerksamkeit erregt. Zumal der Weltraum-Held an dem Abend am Firmament auch noch vorbeifliegt. Und genau das müssen Sternwarten, Hobby-Gucker, Physiklehrer – die ja Astronomie inzwischen als Teil ihres Fachs unterrichten – nutzen. Hier können sie die Faszination, die im Alltag für den Blutmond und die Finsternis entsteht, in bare Münze verwandeln – nach den Ferien wenigstens. Oft kommen naturwissenschaftliche Gesetze ein wenig dröge daher – hier kann man es so richtig bunt ausschmücken. Eine Sternstunde sind solche Nächte also für die vielen kleinen Sternwarten, die stetig um Finanzen und Unterstützung werben. Das ist ihr Festspielsommer. Und wer sich trotz XXL-Finsternis, Mars-Spektakel und Astro-Alex nicht anstecken lässt, kann wenigstens eine lauschige Sommernacht genießen.

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